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Wir helfen, dass sich Menschen besser verstehen.
Wir planen Dinge, die lange halten.
Wir machen aus Ideen Projekte.
Wir helfen, dass Projekte länger bestehen bleiben.
Wir machen Programme, die gebraucht werden.
Wir bauen Gemeinschaften, die den Menschen helfen.
High Art Bureau möchte, dass unsere Welt besser und schöner wird.
Deshalb helfen sie, dass alles nachhaltig ist.

 

Unsere Stärken:

Nachhaltige Projekte: Wir helfen, Projekte so zu planen und umzusetzen, dass sie gut für die Zukunft sind.

Gesellschaftliche Verantwortung: Wir unterstützen Firmen dabei, Verantwortung für die Gesellschaft und die Zukunft zu übernehmen.

Betreuung von Teilnehmenden: Wir kümmern uns um die Menschen, die bei den Projekten mitmachen, und helfen ihnen.

Beratung: Wir helfen Menschen und Organisationen, ihre Ziele zu erreichen.

 

  • Über Uns

High Art Bureau ist ein kreatives Team von Frauen.

Seit 2018 helfen wir Firmen und Organisationen, nachhaltig zu arbeiten, erfolgreiche Projekte zu starten und Lösungen zu finden, die wenig Ressourcen brauchen.

Wir arbeiten in vielen Bereichen zusammen. So machen wir spannende Programme, die Menschen verbinden, Veränderungen anregen und den Austausch sowie die Teilnahme fördern.

Wir stehen für Nachhaltigkeit, Vielfalt, Inklusion und Demokratie.

 

Nachhaltigkeit ist für uns mehr als Klimawandel!

Wir müssen verantwortungsvoll handeln, damit unsere Gesellschaft nachhaltig wird.

Wenn wir so leben, helfen wir, den Klimawandel und andere Probleme zu lösen.

Bei High Art Bureau helfen wir dabei, Prozesse und Projekte nachhaltig zu machen.

Nur wenn wir bewusst mit Ressourcen umgehen und klar arbeiten, kann Nachhaltigkeit gelingen.

Wir unterstützen Sie, damit Ihre Prozesse nachhaltig werden, die Kommunikation klar ist, Wissen gut genutzt wird, im Team ressourcenschonend gearbeitet wird und Projekte langfristig funktionieren.

Wir helfen unseren Kund:innen, nachhaltig zu arbeiten – sowohl im Unternehmen als auch außerhalb.

So können sie sich auch gesellschaftlich engagieren.

Um nachhaltig zu werden, müssen wir prüfen, wie das Unternehmen arbeitet.

Viele Unternehmen haben schon viel Wissen und gute Prozesse, die einfach besser zusammenarbeiten müssen.

Das ist der erste Schritt zu mehr Nachhaltigkeit.

Die nächsten Schritte hängen von den Zielen des Unternehmens ab.

Die Aufgabe ist, die Ziele so zu verbinden, dass das Unternehmen wenig Ressourcen verbraucht, gut für die Mitarbeitenden ist, die Kunden zufrieden macht und dabei Geld verdient.

High Art Bureau GmbH ist als Sustainable Partner zertifiziert.

 

Diversität und Inklusion Management

Bei High Art Bureau sehen wir einen großen Vorteil in der Vielfalt unseres Frauenteams.

Unsere Strategie für Diversität und Vielfalt basiert auf der „Charta der Vielfalt – Für Diversity in der Arbeitswelt“.

Das ist ein Netzwerk. Es will, dass alle Menschen im Beruf respektiert und geschätzt werden.

Wir möchten, dass alle Menschen gleichbehandelt werden – in unserem Unternehmen und auch draußen in der Gesellschaft.

 

  • Unser Team

    Unser Team ist vielfältig und immer für Sie da!

    Ksenia Ryklin (sie/ihr)
    Geschäftsführerin, Workshops und Beratung
    📧 info@highartbureau.com

    Anna Andrievskaya (sie/ihr)
    Community, Projekte und Kommunikation
    📧 pr@highartbureau.com

    Rita Sosedow (sie/ihr)
    Team- und Projektleiterin
    📧 rita@highartbureau.com

    Olivia Kim Favorite (sie/ihr)
    Kommunikation und Social Media
    📧 pr2@highartbureau.com

    Nathalie Wanzek (sie/ihr)
    (in Elternzeit)
    Projekt- und Eventmanagerin

 

  • Nachhaltiges Projektmanagement

Wir planen, unterstützen und prüfen Projekte, die den Menschen lange helfen.

Unser Ziel ist, dass die Projekte auch nach ihrem Ende hilfreich sind und neue Ideen entstehen können.

 

Die Herausforderungen:

  • Es gibt zu wenige neue Ideen und einen Blick von außen.
  • Das Netzwerk ist klein, und es gibt wenig Ressourcen.
  • Es fehlen Meinungen von außen.
  • Projekte kosten oft mehr als geplant.
  • Die Ergebnisse von Projekten halten nicht lange an.
  • Projekte werden nicht dauerhaft weitergeführt.
  • Die Zielgruppen sind nicht klar.
  • Projekte passen nicht gut zu bestehenden Abläufen.
  • Es fehlt eine gute Auswertung und Dokumentation.

 

Unsere Lösungen:

  • Wir schaffen Ergebnisse, die auch nach dem Projekt nützlich bleiben.
  • Wir helfen, nachhaltige Arbeitsweisen einzuführen.
  • Wir finden die richtigen Zielgruppen und erreichen sie.
  • Wir bauen Netzwerke und neue Kontakte auf.
  • Wir sorgen dafür, dass Wissen und Ziele fest in Ihrer Organisation verankert werden.
  • Wir stellen Methoden für Auswertung und Dokumentation bereit.
  • Wir entwickeln Strategien, damit Ihre Arbeit langfristig weitergeht.

 

Wir als Projektmanagerinnen:

Wir achten darauf, dass unsere Arbeit nachhaltig ist – sowohl bei den Prozessen als auch bei den Inhalten. Unser Ziel ist, dass die Ergebnisse auch nach dem Projekt hilfreich bleiben.

 

Unsere Methoden:

Wir passen unsere Methoden an Ihre Bedürfnisse und Zielgruppen an, zum Beispiel:

  • Unterschiedliche Arten von Austausch und Kommunikation
  • Beratung mit modernen und klassischen Ansätzen
  • Design Thinking
  • Lego Serious Play
  • Begleitung und Unterstützung von Abläufen

 

  • Beratung und Prozessbegleitung

Beratung und Unterstützung für nachhaltige Entwicklung Ihrer Organisation
Nachhaltige Veränderungen brauchen klare Pläne, gute Abläufe und passende Lösungen.
Oft fällt es Unternehmen und Organisationen schwer, große Veränderungen umzusetzen, ohne dabei ihre Ziele oder wichtige Gruppen zu vergessen.

Was wir bieten:
Die Organisation wird dabei unterstützt, nachhaltig zu arbeiten.
Es werden Strukturen, Strategien und klare Abläufe entwickelt, die in der Praxis gut funktionieren.
Mit neuen Methoden und direkter Unterstützung wird die Organisation für die Zukunft vorbereitet.

 

Die Herausforderungen:
• Es gibt keine klare Strategie für nachhaltige Strukturen.
• Veränderungen passen nicht gut in die bestehenden Abläufe.
• Zielgruppen und Partner:innen werden nicht gut erreicht.
• Es fehlen neue und kreative Lösungen für Probleme.
• Es gibt Unsicherheiten bei der Auswertung und Dokumentation von Ergebnissen.

 

Unsere Lösungen:
• Wir beraten, um nachhaltige Strukturen und Prozesse zu entwickeln.
• Die Unterstützung beginnt mit der Idee und geht bis zur Umsetzung, die langfristig funktioniert.
• Wir helfen, die Kommunikation mit Zielgruppen und Partner:innen zu verbessern.
• Wir nutzen Kreative Methoden wie Design Thinking und LEGO® Serious Play®, um neue Lösungen zu finden.
• Wir helfen bei der Auswertung und Dokumentation, damit das Wissen für die Zukunft bleibt.

 

LEGO® Serious Play® Workshops für Nachhaltigkeit

Wir suchen gemeinsam nach Lösungen, die die Organisation nachhaltig und zukunftsfähig machen.

 

  • CSR und gesellschaftliches Engagement

 

Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen
Immer mehr Unternehmen setzen sich für die Gesellschaft ein.

Für einige ist das bereits Teil ihrer Strategie (CSR – Corporate Social Responsibility).

Andere fangen erst an.

Wir hefen, den richtigen Weg zu finden und gesellschaftliche Verantwortung mit den Unternehmenszielen zu verbinden.

 

Die Herausforderungen:
• Es ist unklar, was gesellschaftliches Engagement für das Unternehmen bedeutet.
• Es gibt Missverständnisse zwischen Unternehmen und sozialen Initiativen.
• Spenden und Sponsoring passen nicht zur CSR-Strategie.
• Es ist schwierig, passende Partner oder Projekte zu finden.
• Das Engagement und die Unternehmensziele sind nicht gut verknüpft.
• Neue Berichtspflichten (CSRD) für Unternehmen.
• Zu wenig Erfahrung bei der Auswertung und Dokumentation des Engagements.

 

Unsere Lösungen:
• Wir analysieren die Ressourcen des Unternehmens und finden die richtigen Partner:innen.
• Wir entwickeln CSR-Strategien, die zum Unternehmen passen.
• Wir bieten eine Vermittlung zwischen Unternehmen und sozialen Projekten an.
• Wir unterstützen bei der Umsetzung von Engagement-Projekten.
• Wir sorgen dafür, dass das Engagement für die Gesellschaft und das Unternehmen nützlich ist.
• Wir helfen bei der Auswertung und Berichterstattung nach CSRD-Standards.
• Wir begleiten bei der nachhaltigen Umstellung des Geschäftsmodells.

 

Warum jetzt handeln?
Die neue CSRD-Berichtspflicht verlangt von Unternehmen, ihre Nachhaltigkeitsmaßnahmen genau zu dokumentieren.

Große Unternehmen (über 500 Mitarbeitende) müssen das sofort tun.

Ab 2026 gilt das auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Unternehmen müssen zeigen, wie sie die Umwelt und Gesellschaft beeinflussen und wie diese Themen ihr Geschäft betreffen.

 

Mit unserer Hilfe richtet das Unternehmen das Geschäftsmodell nachhaltig aus und tut dabei etwas Gutes für die Gesellschaft.

 

  • Community- und Teilnehmendenmanagement

Gemeinschaft gemeinsam gestalten – Zusammen sind wir stark

Ein Ort, an dem Unternehmen und Menschen gemeinsam die Zukunft gestalten.

Hier lernen Unternehmen, wie sie durch Zusammenarbeit nachhaltig wirken können.

Die Welt verändert sich, und auch die Erwartungen an Unternehmen.

Kund:innen und Partner:innen suchen Unternehmen, die Verantwortung übernehmen und positive Veränderungen schaffen.

Doch der Weg von der Idee zur Umsetzung ist oft schwierig.

 

Herausforderungen für Unternehmen:

  • Keine klare Strategie für den Aufbau und die Pflege einer Community.
  • Wenig Austausch und Wissensteilung zwischen den Mitgliedern.
  • Schwierige Kommunikation und Einbindung der richtigen Zielgruppen.
  • Zu wenig Ressourcen, um Teilnehmer:innen zu gewinnen und zu binden.
  • Schwierigkeiten bei der Organisation von Veranstaltungen.
  • Keine Partnerschaften für die Weiterentwicklung von Projekten.
  • Es fällt schwer, nachhaltige Themen einzubringen.

Unsere Lösungen:
Durch die Community gemeinsam die Zukunft gestalten.
Die Community bietet Raum für Zusammenarbeit und Inspiration.
Unternehmen können Partner werden und die Zukunft gemeinsam gestalten.

 

Warum Partner werden?

  • Kundengewinnung und -bindung: Verbraucher:innen bevorzugen nachhaltige Unternehmen. Als Partner der Community „Nachhaltigkeit verbindet Berlin“ können Unternehmen diese Zielgruppe ansprechen und langfristige Kundenbeziehungen aufbauen.
    Mehrwert für die Nachhaltigkeitsstrategie: Das Projekt wird so dokumentiert, dass es für das CSRD-Berichtswesen genutzt werden kann.
    Positive Markenwahrnehmung: Engagement für nachhaltige und soziale Verantwortung stärkt das Markenimage.
    Mitarbeitermotivation und Nachwuchsförderung: Mitarbeiter:innen schätzen es, für sozial und ökologisch verantwortungsvolle Unternehmen zu arbeiten. Besonders junge Menschen suchen nach „Jobs mit Sinn“.
    Langfristige Rentabilität: Nachhaltigkeit ist mehr als ein Trend. Partner sichern langfristig den Erfolg ihres Unternehmens.
    Kooperationsmöglichkeiten und Synergien: Partner werden Teil einer Community von Unternehmen, die gemeinsam für Nachhaltigkeit arbeiten. Der Austausch von Ideen und Erfahrungen wird gefördert.

 

Erfolgsstories unserer Community:
In den letzten zwei Jahren haben wir viele Unternehmen und Organisationen mit den Berliner:innen zusammengebracht, wie zum Beispiel: Florida Eis, NochMall, Berliner Regenwasseragentur, Archimedes Exhibitions, eMO (Berliner Agentur für Elektromobilität), IGG Malzfabrik mbH, Cradle-to-Cradle NGO, Deutsche Umwelthilfe e.V., Finizio GmbH, SolarZentrum Berlin und Scandic Hotel Berlin.

Insgesamt nahmen etwa 200 Teilnehmer:innen aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Bildung an unseren Touren teil.

 

Das sagen die Teilnehmer:innen:
„Es ist vieles möglich, um nachhaltig zu wirtschaften und gute Gewinne zu machen. Der Inhaber, Herr Höhn, ist mit Herz und Seele dabei, seine Firma immer nachhaltiger zu gestalten. Ich habe den Eindruck, dass unter den Mitarbeiter:innen eine gute Atmosphäre herrscht.“
„Gutes Eis und eine schöne Führung.“
„Man kann und muss vieles selber machen. Es ist wichtig, offen durch die Welt zu gehen und zu schauen, was verbessert werden kann.“
„Vielen Dank, es war sehr spannend und informativ.“
„Danke nochmal an Euch und an Grit. Es war eine gut organisierte und sehr sympathische Führung. Das war wirklich etwas Besonderes!“
„Echt interessante Tour!“

 

  • Projekte

We Will Roll You – Rollstuhlbasketball macht Schule

Seit 2018 unterstützen wir den Sportverein RBB München e.V. bei einem wichtigen Inklusionsprojekt.

Wir helfen bei Fundraising, PR und Projektmanagement. Das Projekt setzt sich für gesellschaftliche Themen ein und leistet einen wertvollen Beitrag zu einer wichtigen Sache.

 

Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren. Es fördert durch Rollstuhlbasketball mehr Gleichberechtigung und ein besseres Miteinander an Schulen und in der Gesellschaft. Auf sportliche und kreative Weise macht es einen Schritt in eine inklusive Gesellschaft, in der Unterschiede als normal gelten.

 

Rollstuhlbasketball bietet jedem Menschen die Chance, sich selbst und andere besser kennenzulernen und Barrieren spielerisch abzubauen.

 

Auch im Jahr 2025 finden an Schulen in München und Umgebung offene Rollstuhlbasketball-Workshops statt. Interessierte können sich über www.wewillrollyou.de oder per E-Mail an wewillrollyou@rbb-muenchen.de anmelden.

 

Das sagen die Teilnehmer:innen:
„Super, das ist Inklusion!“ (Ludwig, 14, sitzt im Rollstuhl)
„Es ist eine Sportart, die man im Alltag nicht direkt ausprobieren kann, weil man keinen Rollstuhl zur Verfügung hat. Es hat echt Spaß gemacht.“ (Tini, 18)
„Ich fand es cool! Man konnte sich gut drehen und relativ schnell dribbeln, obwohl man im Rollstuhl saß.“ (Erik, 11)

 

  • Gemeinsame Sprache finden Können Menschen aus verschiedenen Kulturen und Ländern ohne Sprache miteinander kommunizieren?
    Wir sagen JA! Unter dem Motto „Gemeinsame Sprache finden“ haben wir drei Festivals organisiert, die sich auf Interaktion und Inklusion konzentrieren. Diese Festivals fanden in München, Zeitz und Eriwan statt.
    Mehr als 450 Kinder, Jugendliche, Eltern und Interessierte nahmen an den Festivals teil. Bei verschiedenen Aktivitäten lernten alle neue Dinge und konnten sich trotz Sprachbarrieren kennenlernen.Termine der Festivals 2023:
    • 12.-14. Mai 2023 in München
    • 30. Juni – 2. Juli 2023 in Zeitz
    • 22.-24. September 2023 in Eriwan, ArmenienWas passierte in den Festivals?
    • In München stand Rollstuhlbasketball im Mittelpunkt. Hier ging es darum, miteinander zu arbeiten, Barrieren und Vorurteile abzubauen. An verschiedenen Stationen lernten die Jugendlichen Rollstuhlbasketball: vom Bedienen des Rollstuhls über Dribbeln bis zum Werfen. Das Festival wurde durch Workshops von Partnerorganisationen aus Zeitz und Eriwan ergänzt. Zum Abschluss gab es ein Rollstuhlbasketballturnier und eine Masterklasse der Rollstuhlbasketball-Teams.
    • In Zeitz war das Festival ein kreatives Labor mit Zirkus und Rollstuhlbasketball. Musik als internationale, nonverbale Sprache ergänzte das Programm. Am Ende gab es eine Aufführung, in der die Jugendlichen das Erlernte präsentierten. Auch armenische Musik wurde durch Workshops von Künstlern wie Artak Khachatryan und Rasmila Alaverdyan vorgestellt.
    • In Eriwan, Armenien lag der Fokus auf nonverbaler Kommunikation. Kinder und Jugendliche konnten an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen und sich trotz Sprachbarrieren kennenlernen. Neuankömmlinge aus Armenien und Georgien nahmen teil. Es gab Aktivitäten wie Inklusionserfahrungen, Rollstuhlbasketball, Tanzworkshops, Erste-Hilfe-Kurse und die Grundlagen der armenischen Gebärdensprache. Ein Höhepunkt war der Auftritt des preisgekrönten Kammerchors „Paros“.Während der Festivals wurden drei Videobotschaften aufgenommen, die die Teilnehmer:innen aus München, Zeitz und Eriwan miteinander verbanden.Bleiben auf dem Laufenden:
    Der Instagram-Kanal bietet weitere spannende Einblicke in das Projekt und kommende Festivals.

 

  • We will roll you – Train the Trainer

Am 09. und 12. November 2024 fand in München ein Workshop für Multiplikator:innen aus Bildungs- und Sozialeinrichtungen statt. Der Workshop „We will roll you – Train the Trainer“ zeigte, wie Rollstuhlbasketball als Methode für das inklusive Miteinander genutzt wird.

 

Der Workshop hatte zwei Teile:

  • Am 09.11.2024 gab es einen Einführungsteil, der die Grundlagen und Methoden des Rollstuhlbasketballs erklärte.

Am 12.11.2024 folgte ein praktischer Teil, bei dem die Teilnehmenden an einem gemeinsamen Training teilnahmen. Die Teilnehmenden kamen aus verschiedenen Bereichen, wie Schulen, Freizeitzentren und Vereinen. Sie lernten zunächst die Grundlagen des Rollstuhlbasketballs kennen. Sie erfuhren, wie sich Alltags- und Sportrollstühle unterscheiden und wie man sie an verschiedene Behinderungen anpasst. Außerdem erklärte man die Punktklassifizierung: Von 1 Punkt für Menschen mit starken Einschränkungen bis zu 4,5 Punkten für Personen ohne Behinderung.

 

Im praktischen Teil des Workshops probierten die Teilnehmenden mit Sportrollstühlen die grundlegenden Techniken wie Beschleunigen, Ball aufnehmen, Dribbeln und Werfen aus. Zum Abschluss des ersten Teils spielten alle gemeinsam ein Spiel in gemischten Mannschaften (Trainer:innen und Teilnehmende).

 

Am 12.11.2024 wendeten die Teilnehmenden ihr Wissen an und trainierten mit den Mannschaften der Iguanas München. Dabei erlebten sie, wie inklusiv Rollstuhlbasketball ist und wie Menschen mit verschiedenen Behinderungen zusammen spielen können.

 

Die Teilnehmenden bewerteten den Workshop sehr positiv. Ein Teilnehmer sagte: „Es hat sehr viel Spaß gemacht – eine faszinierende Sportart, ich kann es nur weiterempfehlen.“ Eine andere Teilnehmerin meinte: „Es war super, die Perspektive zu wechseln und in den Rollstuhl zu steigen – das kann ich jedem empfehlen.“ Eine weitere Teilnehmerin sagte: „Es war sehr bereichernd, weil wir wirklich auf Augenhöhe miteinander agiert haben.“

 

Seit 2018 arbeitet das Team mit dem Sportverein RBB München e.V. an diesem wichtigen inklusiven Projekt. Das Team hilft bei Fundraising, PR und Projektmanagement. Ab 2022 unterstützt das Team auch geflüchtete Kinder und Jugendliche, um ihnen zu helfen, sich in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden und neue Freundschaften zu schließen.

 

Rollstuhlbasketball ist besonders, weil Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen können. Ein Rollstuhl ist dabei kein Hindernis, sondern ein Sportgerät. Das Besondere am Rollstuhlbasketball ist auch, dass Spieler:innen keine Sprachkenntnisse brauchen, da vieles durch non-verbale Kommunikation und Intuition funktioniert.

 

  • Mit wewillrollyou zu einer gemeinsamen Sprache

Am 10. November 2024 hatten Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Ländern die Möglichkeit, Rollstuhlbasketball auszuprobieren. Sie lernten, wie man zusammen spielt, auch wenn man nicht die gleiche Sprache spricht oder aus verschiedenen Ländern kommt.

Das Projekt „Mit wewillrollyou zu einer gemeinsamen Sprache“ richtete sich an geflüchtete Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren. Diese Kinder und Jugendlichen sind wegen Krieg, Unruhen oder anderen Problemen in ihrem Land nach München gekommen und haben hier ein neues Zuhause gefunden.

Das Rollstuhlbasketball-Projekt zeigte den Kindern, dass sie auch ohne Sprache zusammenarbeiten können. Sie konnten sich als Teil eines Teams fühlen und gemeinsam spielen.

Das Projekt „We will roll you“ gibt es schon seit 2018. Es wird in Zusammenarbeit mit dem Sportverein RBB München e.V. durchgeführt. Das Team hilft bei der Planung, der Werbung und der Finanzierung des Projekts. Es geht darum, Inklusion zu fördern und gesellschaftliche Themen zu unterstützen.

Seit 2022 hilft das Projekt auch geflüchteten Kindern und Jugendlichen, sich in ihrer neuen Heimat zurechtzufinden und neue Freunde zu finden.

Rollstuhlbasketball ist die einzige Sportart, bei der Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt spielen können. Der Rollstuhl ist hier kein Hindernis, sondern ein besonderes Sportgerät. Bei diesem Sport ist es nicht wichtig, welche Sprache man spricht. Alles wird durch Handzeichen und Intuition verstanden.

Das Projekt wird von der Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse München unterstützt.

 

  • Auf dem Weg zu einem gleichwertigen Miteinander – Kultur und Bildung im Dialog

Barrierefreiheit und gleiche Zugänglichkeit für alle Menschen sind sehr wichtig. Leider können Menschen mit Behinderungen in vielen Ländern nicht gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilnehmen.

Ende Oktober 2024 fand in Eriwan eine Diskussion statt, die sich mit Barrierefreiheit in Bildung und Kultur beschäftigte. Sie hieß „Auf dem Weg zu einem gleichwertigen Miteinander – Kultur und Bildung im Dialog“. Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung der deutschen Botschaft in Armenien und dem Goethe-Zentrum in Eriwan durchgeführt.

Das Thema Barrierefreiheit ist in Armenien sehr wichtig. Viele Menschen aus Museen, Theatern, Sporteinrichtungen, NGOs und Bildungsorganisationen kamen, um über „gleiche Zugänglichkeit in der Gesellschaft“ zu sprechen.

Trotz Fortschritten können Menschen mit Behinderungen noch immer nicht vollständig gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Dr. Christiane Schrübbers, eine Expertin aus Berlin, erklärte, dass alle Menschen das gleiche Recht haben, an Kultur teilzunehmen. Kultur muss für alle zugänglich sein. Das bedeutet nicht nur, dass Museen oder Theater für Rollstuhlfahrer zugänglich sind, sondern auch, dass die Inhalte für Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen verständlich sind.

„Kultur ist mehr als nur Unterhaltung. Sie zeigt uns, wie wir zusammen leben wollen. Es ist wichtig, dass Kulturräume für alle zugänglich sind. Wir müssen Barrieren abbauen und den Geist der Inklusion fördern“, sagte Dr. Christiane Schrübbers.

In vielen Ländern gibt es Barrieren. Straßen, Gebäude und Kulturstätten wurden früher nur für Menschen ohne Behinderungen gebaut. Barrierefreiheit ist oft keine Voraussetzung, um eine Baugenehmigung zu bekommen. Auch Kultur- und Bildungseinrichtungen haben oft Barrieren, wie wenige Rollstuhlplätze oder nur einen flachen Zugang.

Es gibt jedoch viele Menschen, die sich für Barrierefreiheit einsetzen und Projekte starten, um Barrieren abzubauen. In Deutschland gibt es schon gute Beispiele, wie Barrierefreiheit umgesetzt werden kann. Unser Projekt bringt diese Ideen und Lösungen nach Armenien.

Dr. Christiane Schrübbers arbeitet seit vielen Jahren als Museumspädagogin und Beraterin für Inklusion. Sie hat Projekte gemacht, bei denen Menschen mit Behinderungen aktiv mitarbeiten, zum Beispiel bei Führungen in Gebärdensprache oder der Anpassung von Ausstellungstexten in Leichte Sprache. Sie hat auch eine „Checkliste zur barrierefreien Gestaltung von Ausstellungen“ erstellt.

Das Projekt wurde von der deutschen Botschaft in Armenien und dem Goethe-Zentrum Eriwan unterstützt.

 

  • Special: Rollstuhlbasketball für Kinder aus der Ukraine

Die aktuelle Situation auf der Welt betrifft auch unser Projektteam. Wir möchten helfen. Deshalb laden wir geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine ein, Rollstuhlbasketball auszuprobieren. Diese Sportart kann helfen, sich abzulenken und neue Freund:innen zu finden.

Rollstuhlbasketball ist die einzige Sportart, bei der Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt spielen können. Ein Rollstuhl ist kein Hindernis. Er ist ein besonderes Sportgerät.

Deshalb ist Rollstuhlbasketball auch eine olympische Disziplin. Ein weiterer Vorteil des Sports ist, dass keine Sprachkenntnisse nötig sind. Vieles funktioniert durch Körpersprache und Intuition.

Bei unseren Veranstaltungen für Menschen aus verschiedenen Ländern sind die Teilnehmenden immer überrascht. Sie sind erstaunt, wie viel Spaß das Spiel macht. Es hilft ihnen, sich in einer neuen Umgebung einzuleben und neue Kontakte zu knüpfen.

Während des Workshops zeigen Trainer:innen vom RBB München e.V. – Iguanas die Grundlagen des Rollstuhlbasketballs. Außerdem veranstalten sie ein kleines Turnier.

Die Trainer:innen sprechen Deutsch, Englisch und Russisch.

Interessiert? Dann schreib uns an: info@highartbureau.com

Bis zu 30 Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren aus München und Umgebung können an einem Workshop teilnehmen. Für Sporthallen, Rollstühle und viel Spaß ist gesorgt!

 

  • Gemeinsame Sprache finden 2024

Seit 2022 bieten Georgien und Armenien immer mehr Kindern und Jugendlichen aus Kriegsgebieten eine neue Heimat. Diese jungen Menschen, mit und ohne Behinderung, haben viele schlimme Erlebnisse durch Krieg und Flucht hinter sich. Sie brauchen neue Ideen und Motivation, um weiterzumachen und einen Weg für ein gutes Zusammenleben zu finden.

Mit großartigen Partner:innen und Künstler:innen waren wir vor Ort, um junge Menschen aus der Ukraine, Georgien, Armenien, Russland und Bergkarabach zu ermutigen. Wir haben ihnen geholfen, eine neue gemeinsame Sprache zu finden. Diese Sprache kann jeder verstehen, egal welche Kultur, Herkunft, Behinderung oder Geschlecht man hat.

Durch Bewegung, Gesten und Musik entstand in zehn Tagen eine neue Sprache. Sie ist für alle verständlich und zugänglich. So entstand ein Beispiel für eine Gesellschaft, in der alle gleich sind und keine Vorurteile existieren – eine Gesellschaft, die die gemeinsame Sprache „Kunst“ spricht.

Am Ende der Workshopphase gab es zwei beeindruckende Aufführungen in Eriwan. Es war ein tolles Gefühl, einen vollen Saal im NCA – Small Theater zu sehen und diesen Moment gemeinsam zu feiern.

Angesichts der aktuellen weltweiten Herausforderungen, besonders der anhaltenden Konflikte, sehen wir die Notwendigkeit, diese Arbeit fortzusetzen und weiterzuentwickeln.

Mehr über unser Projekt und kommende Veranstaltungen gibt es auf unserem Instagram-Kanal.

Unser Künstlerteam: • Larisa Afanaseva (Russland / Deutschland): Regisseurin und Spielleiterin des Zirkus Upsala. Sie hilft Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen, neue Perspektiven zu finden. • Ilja Gindin: Klarinettist, spezialisiert auf Klezmer-Musik. Seit über 20 Jahren spielt er auf Bühnen in vielen Ländern. • Artak Khachatryan (Armenien): Duduk-Musiker, der dieses traditionelle armenische Blasinstrument beherrscht. • Dimitri Lekveishvili (Georgien): Vielseitiger Saxophonist, Multiinstrumentalist und Komponist. • Alica Paeske (Deutschland): Choreografin und Tänzerin, spezialisiert auf Hip Hop, Salsa und andere Tanzstile. • Hasmik Tangyan (Armenien): Choreografin und Tanztherapeutin, spezialisiert auf Themen der Identität im zeitgenössischen Tanz. Sie hat die Contemporary Dance School in Armenien gegründet.

 

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